Forschung

KiDiT® ist ein internationales Forschungsprogramm und wird wissenschaftlich begleitet, ausgewertet und weiterentwickelt.

Ziele:

  • Die Beobachtungsdokumentation erleichtern und die Beurteilung auf eine fundierte Grundlage stellen
  • Genaueres über das Beobachtungs- und Dokumentationsverhalten von Pädagoginnen erfahren
  • Zusammenhänge zwischen Beobachtungsdokumentation und Binnendifferenzierung im Unterricht erfassen
  • Überprüfung von Inhalten der Lehr- und Bildungspläne

Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte

  • Begleit- und Ausbildungsmaterialien zur Beobachtung und Förderung im Rahmen von KiDiT® und mini-KiDiT®:
    Beobachtung und Beobachtungsdokumentation soll nicht als Selbstzweck betrieben werden, sondern muss zu Anpassungen in der Gestaltung des pädagogischen Alltages führen. Um dies zu gewährleisten werden im Rahmen von KiDiT® und mini-KiDiT® in den nächsten zwei Jahren Begleitmaterialien erstellt, welche mehrere Ansprüchen gerecht werden sollen:

    • Verdeutlichung der Skalenausprägungen von KiDiT® und mini-KiDiT® in mehreren Bildungsbereichen
    • Aufzeigen von Möglichkeiten der Beobachtung in unterschiedlichen Bildungsbereichen im Alltag
    • Hintergrundwissen sowie Ansatzmöglichkeiten für die Alltagsgestaltung in mehreren Bildungsbereichen

Das Projekt mini-KiDiT® wird unterstützt und gefördert durch
die Ernst Göhner Stiftung.

  • Musizieren mit Kindern – Praxisprojekt mit Kindern und Pädagoginnen des Elementarbereichs
    In diesem Praxisprojekt werden Kinder unterschiedlichen Alters durch MusikerInnen mit pädagogischem Hintergrund und ElementarpädagogInnen in lustvolle musikalische Interaktionen geführt. Dabei soll das alterstypische Verhalten bei musikalischen Aktivitäten bei zwei- und dreijährigen sowie viereinhalb- und fünfeinhalbjährigen Kindern gezeigt und relevante Beobachtungspunkte für Elementarpädagoginnen sichtbar gemacht werden. Zudem erfolgt die Aufarbeitung von Handlungsvarianten für musikalische Interaktionen im institutionellen Rahmen.

Das Projekt wird unterstützt und gefördert durch die STEO Stiftung.

  • Unterrichts- und Förderplanung im Kindergarten auf der Basis von KiDiT®:
    Die Pädagogische Hochschule St. Gallen lanciert ab Sommer 2012 eine Vorstudie zur Unterrichts- und Förderplanung im Kindergarten. Ziel ist es, praxistaugliche, theoriebasierte Formen der Förderplanung für multiprofessionelle Teams zu entwickeln.
    Hier finden Sie weitere Informationen.
  • Beobachten und Dokumentieren in der Elementarpädagogik in idealer Form: 
    Beobachten und Dokumentieren wird in der Elementarpädagogik seit einigen Jahren als zentraler Punkt betrachtet. Verschiedene Verfahren versprechen jeweils unter­schiedliche bzw. divergierende Effekte - empirische Studien, welche über Selbstaussagen hinausge­hen, liegen dazu bisher aber nur in Ansätzen vor. Mit der Studie »Ideales Beobachten« sollen die Auswirkung von unterschiedlich intensivem sowie kor­rektem Beobachten in seiner Wirkung auf die pädagogische Alltagsgestaltung überprüft werden. Ebenso geht es darum, Gelegenheiten wie auch Schwierigkeiten des Beobachtens zusammen zu stel­len.

Abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte

  • Beobachten, beurteilen und fördern im Elementarbereich und in der Schule
    Die Studie überprüfte, wie Pädagoginnen im realen Kontext die Lernenden in ihren Institutionen beobachten und dokumentieren. Des Weiteren wurde der Zusammenhang zwischen Merkmalen auf Seite der Kinder und der Lehrpersonen auf die Intensität der Beobachtungsdokumentation analysiert und ein erstes Modell erstellt.
    (Publikationen folgen in den nächsten Monaten)
  • Starthilfen zum institutionellen Lernen für Kinder mit Migrationshintergrund:
    Das öffentliche Schulsystem ist schon seit längerer Zeit bestrebt, Kinder mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Dies zeigen beispielsweise anerkannte Pro­gramme wie »QUIMS« (vgl. Bildungsdirektion, 2009b). Für die jüngeren Kinder wurden Spielgruppen, die ihr Augenmerk vorwiegend auf die Unterstützung junger Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache richten, eröffnet. Parallel dazu gibt es auch privat getragene Spielgruppen, welche die Kinder in Deutsch und in ihrer nichtdeutschen Erstsprache fördern. Dazu zählen die bilingualen Spielgruppen »BiLiKiD«, die 2008 vom gleichnamigen Verein in Winterthur lanciert wurden (vgl. www.bilikid.ch). Kinder ab drei Jahren werden in diesen Spielgruppen bis zum Eintritt in den Kindergarten in zwei Sprachen (ihrer Erstsprache und Schweizerdeutsch) gefördert und an die regionale Kultur herangeführt. Die »BiLiKiD«- Spielgruppen werden durch das KiDiT®-Team evaluiert und die Kinder bis ins obligatorische Schulsystem begleitet.

     Das Projekt wurde unterstützt und gefördert durch die STEO Stiftung.
  (PDF)

  • Ergänzend wird die Sprachentwicklung junger Kinder mit Migrationshintergrund begleitet, unter Berücksichtigung des familiären Umfeldes und der ausserfamiliären Betreuung.

    Das Projekt wird unterstützt und gefördert durch das Bundesamt für Migration.
  • Stolpersteine des Beobachtens und Beurteilens:
    Lehrforschungsprojekt an der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Tietze



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