Publikationen

KiDiT® wird wissenschaftlich begleitet, ausgewertet und weiterentwickelt. Verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit den jeweiligen Publikationen sind in der Entstehung oder bereits abgeschlossen:

  • Dossiers zur vertiefenden Auseinandersetzung mit zehn Bildungsbereichen

Walter-Laager, C., Pfiffner, M. & Schwarz, J. (Hrsg.) (2010). KiDiT® - Kinderdiagnosetool. Dossiers zur vertiefenden Auseinandersetzung mit zehn Bildungsbereichen. Winterthur: ProKiga Lehrmittelverlag.

Das KinderDiagnoseTool KiDiT® bildet den Mittelpunkt eines internationalen Forschungsprogrammes rund um den Schwerpunkt »Beobachten und Beurteilen in der Elementarpädagogik«. Nach Ablauf der Pilotstudie werden in zehn Dossiers erste wichtige Ergebnisse aufgezeigt. Sie dienen der persönlichen Auseinandersetzung mit Wissen aus der Elementarpädagogik.

Jedes Dossiers umfasst sechs Seiten auf denen Ausschnitte aus dem jeweiligen Teilbereich unter Berücksichtigung verschiedener Blickwinkel präsentiert werden.

  • Es werden grundsätzliche Überlegungen zur Qualität in der Elementarpädagogik thematisiert.
  • Sie erhalten Informationen über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung und
  • Einblicke in die spezifischen KiDiT®-Daten sowie
  • eine »Ideenbox« mit Vorschlägen passend zum Bildungsbereich.

Bestelladresse: http://www.prokiga.ch/

  • Beobachten, Beurteilen in der Elementarpädagogik

Walter-Laager, C.; Pfiffner, M. & Schwarz, J. (2010). Beobachten und Dokumentieren in der Elementarpädagogik. Problemaufriss und erste Resultate aus dem internationalen Forschungsprogramm KiDiT®. Oldenburg: Schriftenreihe »Lehrerbildung in Wissenschaft, Ausbildung und Praxis«.

  • Alters- und geschlechterspezifische Ergebnisse zum Bauspiel bei Kindern

Pfiffner, M. & Walter-Laager, C. (2011). Alters- und geschlechterspezifische Ergebnisse zum Bauspiel bei Kindern. In: Trautmann, T.; Rönz, C. & Trautmann, H. (Hrsg.) Bauspiel – geliebt, erforscht, vergessen? Freiburg: Herder (III/11).

  • Systematische Beobachtung als Grundlage professionellen Handelns in pädagogischen Institutionen

Pfiffner, M., Walter-Laager, C. & Schenker, I. (2010). Systematische Beobachtung als Grundlage professionellen Handelns in pädagogischen Institutionen. Lindau.

  • Freies Spiel beobachten. Chancen und Stolpersteine

Bruns, J., Eichen, L., Pfiffner, M., Walter-Laager, C. (2011). In Fachzeitschrift: gruppe & spiel Nr. 4/11. Mit Spiel die Welt verstehen. Velber: Friedrich.

  • Adaptive Förderung in der elementarpädagogischen Praxis

Bruns, J. (2014). Eine empirische Studie zum didaktischen Handeln von Erzieherinnen und Erziehern im Bereich Mathematik. Münster: Waxmann (Empirische Studien zur Didaktik der Mathematik, 21).

  • Vorsprung für alle! Erhöhung der Chancengerechtigkeit durch Projekte in der Frühpädagogik?!

Walter-Laager, C., Pfiffner, M. & Fasseing, K. (2014). Bern: hep-verlag.

  • Beziehungen in der Kindheit. Soziales Lernen in frühpädagogischen Einrichtungen verstehen und unterstützen.

Walter-Laager, C., Pfiffner, M. & Fasseing, K. (2017). Bern: hep-verlag.

  • Sprachentwicklung mehrsprachig aufwachsender Kinder

Die Einflussfaktoren auf die sprachliche und soziale Entwicklung eines Kindes sind vielfältig und komplex. Die Familie als zentraler Sozialisationsort legt die Grundlagen für den schrittweisen Zugang des Kindes zu Sprache, Bildung und Gesellschaft. Die sprachlich-kulturellen Erfahrungen der Eltern prägen das Kind. Anhand von empirisch gesicherten Familienprofilen zeigt dieses Buch exemplarisch auf, dass die Bildungsprozesse milieuspezifisch eingebettet und je nach Familienhabitus unterstützend oder hemmend für die sprachlich-soziale Entwicklung eines Kindes sind. Beispielsweise verfügen Kinder, die in ihrem Sprachlernprozess durch ihre sprach- und bildungsbewussten Eltern auf mediative Weise unterstützt werden und zudem eine vorschulische Einrichtung besuchen, über gute Kompetenzen in der Erst- und Zweitsprache. Bei Kindern aus Familien mit einem rudimentären Wortschatz, in denen wenige oder keine sprachfördernde Aktivitäten angeboten werden, droht bereits im Kindergarten die Gefahr einer Halbsprachigkeit, wenn sie nicht möglichst früh durch kompensatorische Förderangebote unterstützt werden. Das vorliegende Buch ermöglicht zudem einen differenzierten Einblick in die sprachlich-kulturellen Facetten der Kinder aus Familien des südosteuropäischen Raums und bietet einen wichtigen Erkenntnisbeitrag im Bereich des Zweitspracherwerbs. Insbesondere die aufgezeigte Verschiedenheit der familiären Bedingungen der Kinder aus den gleichen Sprachgruppen liefert wertvolle Hinweise für eine differenzierte Herangehensweise in der praktischen Unterstützung der Sprachentwicklung dieser Kinder. Zielpublikum dieses Buches sind Kleinkinderziehende, Lehrkräfte und weitere Fachleute aus Praxis und Wissenschaft, die in und mit sprachlich heterogenen Kindergruppen arbeiten und die Zusammenarbeit mit den Eltern dieser Kinder optimal gestalten möchten.


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